
Header Team Pany- Bauer
Sehr geehrte Frau Direktorin,
sehr geehrter Herr Direktor,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
“ Schulen brauchen Vertrauen statt Rankings.
” Der geplante Bildungskompass lässt viele Fragen offen!
Ist der Vergleich tatsächlich fair?
Berücksichtigt das Modell ausreichend, welche zusätzlichen Herausforderungen an einzelnen Standorten bestehen, beispielsweise Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, hohe Fluktuation oder außergewöhnliche soziale Belastungen?
Wer trägt die Verantwortung für unterdurchschnittliche Ergebnisse?
Besteht die Gefahr, dass Schulleitungen und Lehrpersonen für Ergebnisse verantwortlich gemacht werden, obwohl wesentliche Rahmenbedingungen außerhalb ihres Einflussbereichs liegen?
Welche Auswirkungen hat die Veröffentlichung?
Könnten Schulen öffentlich stigmatisiert werden oder bei der Schulwahl Nachteile erleiden?
Welche Konsequenzen zieht die Bildungsdirektion?
Werden Schulen mit ungünstigen Ergebnissen tatsächlich durch zusätzliche Ressourcen unterstützt oder entsteht vor allem neuer Rechtfertigungs- und Leistungsdruck?
Wie aussagekräftig sind die Daten?
Können Ergebnisse standardisierter Kompetenzmessungen die tatsächliche pädagogische Qualität einer Schule ausreichend abbilden?
„Wer Schulen öffentlich vergleichbar macht, muss der gewünschten Transparenz auch die bildungspolitische Verantwortung folgen lassen! Leistungsdaten müssen immer im sozialen, regionalen und strukturellen Kontext gesehen werden. Transparenz darf nicht zum Einfallstor für vereinfachende Schulrankings in den Medien werden!“
Meine Einschätzung dazu:
Keine Firma mit mehreren Filialen würde die interne Arbeit an der Qualitätssteigerung seiner Standorte der Öffentlichkeit preisgeben.

